Oxford (idea) – Eine religionsfreie Katastrophenhilfe in Haiti wollen atheistische Organisationen anbieten. Im Erdbebengebiet des überwiegend katholischen Karibikstaats mit bis zu drei Millionen Betroffenen sind zahlreiche christliche Hilfsorganisationen am Werk.
Der Oxforder Evolutionsbiologe und Bestsellerautor Prof. Richard Dawkins („Der Gotteswahn“) hat sich hinter die Initiative von 13 atheistischen Organisationen gestellt. Die Spender der Aktion „Ungläubig helfen“ sollen dazu beitragen, dem „skandalösen Mythos“ zu begegnen, „dass nur religiöse Menschen sich um ihre Nächsten kümmern“. Außerdem lehne man die Vorstellung ab, dass irdischen Leiden im Himmel belohnt werde. Das Bewusstsein, nur dieses eine Leben zu haben, mache die Linderung von Leid im Hier und Jetzt umso dringlicher. Die „neuen Atheisten“ wehren sich gegen die Vorstellung, dass nur Gläubige ein moralisches Leben führen könnten. Hinter der Aktion stehen unter anderem der Internationale Bund der Atheisten, die Britische Humanistische Vereinigung und die Dawkins-Stiftung für Vernunft und Wissenschaft. Sie wollen zwei angeblich nicht-religiöse Hilfsorganisationen unterstützen – „Ärzte ohne Grenzen“ und das Internationale Rote Kreuz. Dessen Gründer, der Schweizer Henry Dunant (1828-1910), war stark vom christlichen Glauben geprägt. Unter anderem war er an der Gründung des CVJM beteiligt und leitete zweitweise die Schweizerische Evangelische Allianz. Dawkins gehörte auch zu den Initiatoren einer atheistischen Buskampagne mit dem Werbespruch „Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott“ in Großbritannien. Sie fand Nachahmer in vielen Ländern.
Quelle: idea.de
Welche Motivation steht hinter Dawkin’s Bestreben? Welches Denken steht grundsätzlich hinter geschenkter Hilfeleistung? Eure Meinungen sind gefragt!
Bin heute über eine interessante Sache gestolpert, die sowohl Menschen interessieren könnte, die Geld brauchen, als auch die, die Geld haben. Es geht um Kredite von und an Privatpersonen mit lohnenden Konditionen für beide Seiten. Aber bevor ich jetzt viel erzähle, schaut euch doch einfach kurz dieses Video an:
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Ich werde diesem Beitrag in den nächsten Monaten einen vollständigen Erfahrungsbericht folgen lassen und bin dann auch auf Einzelheiten ansprechbar.
Was hat wohl der Esel gedacht
in der Heiligen Nacht,
als er plötzlich die Fremden sah im Stall?
Vielleicht hatte er Mitleid verspürt,
hat das Bild ihn gerührt,
und er rückte zur Seite, sehr sozial.
Vielleicht aber packte ihn die Empörung:
Welch eine nächtliche Ruhestörung!
Kaum schlafe ich Esel mal ein -
schon kommen hier Leute herein.
Und dann lag da vor ihm das Kind,
und er dachte: Jetzt sind
es schon drei. Was ist das für eine Nacht!
Da hält mir das Kind doch zuletzt
meine Krippe besetzt.
Und er polterte völlig aufgebracht:
Ich lasse ja manches mit mir geschehen,
doch wenn sie mir an mein Futter gehen,
dann ist’s mit der Liebe vorbei.
Und er dachte an Stallmeuterei.
Er wusste ja nicht, wer es war,
den die Frau dort gebar,
hatte niemals gehört von Gottes Sohn.
Doch wir wissen alle Bescheid
und benehmen uns heut
noch genau wie der Esel damals schon.
Denn Jesus darf uns nicht vom Schlaf abhalten,
nicht unseren liebsten Besitz verwalten.
Doch wer ihm die Türen aufmacht,
der hat jeden Tag Heilige Nacht.
Als ich Mitte des Jahres mit dem Twittern begann, habe ich es nach kurzer Zeit schon geahnt: Twittern hält vom Bloggen ab. Man erzählt alles einfach viel zu kurzfristig und in 140 Zeichen, und genausoschnell geht es in den Timelines seiner Leser auch wieder unter. Für manche mag das ja auch gut sein, vor allem für die, die sich schon oft im Bloggen versucht haben, aber es nie wirklich zu etwas gebracht haben.
Auf der Arbeit habe ich einen Kollegen, der mich schon seit 2 Monaten nicht mehr fragt, wie’s mir geht oder was ich am Wochenende gemacht habe. Wieso? Entweder hat er das in Facebook oder bei Twitter gelesen. Als zwei meiner Ex-Kommilitonen nach der Zeugnisvergabe noch bei mir waren, fragte mich einer: “Und, was gibts neues?” Im gleichen Atemzug schüttelte er kurz den Kopf und sagte weiter “Ah nee, weiß ich doch schon alles”.
Das hat mich zum Nachdenken gebracht. Wenn keiner mehr mit mir über dies oder jenes zu reden braucht, weil er oder sie eh schon alles weiß… Stärkt das unsere Beziehung und Freundschaft dann, oder macht es sie schwächer? Andererseits: Wenn man jeden Tag über 10 Stunden auf der Arbeit ist und anschließend einfach nicht die Zeit hat, sich mit Leuten auszutauschen, ist Twitter und Facebook immerhin ein guter Weg, um zu erfahren, was die Freunde gerade so machen. Und wenn mich etwas noch weitergehend interessiert, dann kann ich ja anrufen und darüber reden, oder?