Audio-Bibelstudium: Was wir von Hiob und seinem unglaublichen Leiden lernen können

Manche Menschen haben ein schweres Los, aber kaum jemand musste soviel (er)tragen wie Hiob. Seine Qualen kamen, so kann man es fast schon sehen, direkt aus der Hölle. Einmal ein reicher, angesehener Mann, der alles besaß, was sich ein Mensch nur wünschen konnte, wurde er zu einem Häufchen Elend, der sogar von seiner eigenen Frau aufgefordert wurde, das letzte loszulassen, was ihm geblieben war: Sein Glaube an Gott.

„Ich weiß, dass mein Erlöser lebt!“
Hiob

Aus dem Buch und dem Leben Hiobs können wir viel lernen: Seine Sicht der Dinge auf die Welt, die Sicht seiner ach-so-klugen Freunde, wir lernen, dass Gott und der Satan sich über Menschen unterhalten, über Leid und Prüfungen, die Frage „Warum so viel Leid?“.

Selten jedoch kann man so viel darüber lernen, wie es dieses Jahr auf der Jugend-Ferien-Bibelschule der Fall war. Dozent Daniel Pfleiderer unterrichtete mehrere dutzend JFB’ler und gab ihnen mehr mit, als manch alter Christ über Hiob zu wissen meint. In der Tat ist es eine Menge, das man mitnehmen und aufs eigene Leben anwenden kann.

Ich habe Daniel gefragt, ob ich die Vortragsreihe hier zum Anhören bereitstellen darf und er willigte nicht nur ein, sondern stellte mir auch noch eine Grafik zu Verfügung, die zum besseren Verständnis während des Hörens dienen – hier seht ihr sie, es gibt sie aber auch noch als PDF-Datei. Auf seiner Seite hat er noch das Handout, über das er in seinen Vorträgen spricht.

Grafische Übersicht Hiob

Grafische Übersicht Hiob

 

Im folgenden findet ihr die Vorträge in der Playlist:

Da mir bewusst ist, dass kaum jemand gern stundenlang vor dem Rechner sitzt, um sich etwas anzuhören, gibt es die Vorträge natürlich auch noch zum Downloaden und auf’s Smartphone kopieren:

Was ist die JFB?

Die Jugend-Ferien-Bibelschule ist ein Aufeinandertreffen vieler positiver Dinge: Zuerst einmal sind da natürlich junge Leute im Alter zwischen 14 und ca. 30 Jahren – jedes Jahr werden es mehr. Dann sind da Dozenten, die sich ehrenamtlich zur Verfügung stellen und über ein ganz bestimmtes Thema tiefgründige Erkenntnisse weitergeben. Gemeinsam behandelt man in einer Woche in den schulischen Pfingstferien (Baden-Württemberg/Bayern) mehrere Themen wie in der Schule. Was grausam klingt, ist jedoch eine unglaublich effektive Möglichkeit, um geistlich aufzutanken.

Wenn ich mich an die ersten JFB’s erinnere, an denen ich teilnehmen durfte (2006-2008), kann ich heute noch aus meiner Erinnerung schöpfen und an andere weitergeben. Ich übertreibe in keinster Weise, wenn ich sage, dass durch meine Teilnahme an der JFB mein Leben eine ganz neue Richtung genommen hat, nicht nur geistlich gesehen. Durch die Kontakte, die ich dort geknüpft habe, haben sich ganz neue Möglichkeiten eröffnet. Eine davon ist die, dass ich heute meine eigene Firma leite. Das wäre ohne die JFB nicht möglich gewesen.

Weil der Ansturm mit den Jahren so groß geworden ist, findet die JFB nun zweimal jährlich statt. Ich ermutige jeden jungen Menschen, mindestens einmal im Leben dort teilzunehmen! Alle weiteren Infos gibt es auf der JFB-Website oder der JFB-Facebook Seite.

Bild oben: Marc Chagall, „Der betende Hiob“, auctionata.de

Kommentiere.