Die Taufe meines jüngsten Bruders Henry – ein Gehorsamsschritt

Die Taufe ist ein ’nicht heilsnotwendiger Gehorsamsschritt‘ im Leben eines Christen. Das heißt, dass die Taufe allein keine Auswirkungen darauf hat, ob ein Mensch die Ewigkeit bei Gott im Himmel zubringt oder nicht. Sie sollte jedoch auf die Bekehrung und Wiedergeburt eines Menschen folgen und wurde von Jesus als Auftrag so erteilt:

Darum geht zu allen Völkern und macht die Menschen zu meinen Jüngern; tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehrt sie, alles zu befolgen, was ich euch geboten habe.

Matthäus 28, 19f

Zuerst die Bekehrung, dann die Taufe, danach stetiges Wachstum.

Hier wird auch die Reihenfolge deutlich, in der die Taufe auftritt: Nachdem Menschen zu Jüngern, also zu Nachfolgern Jesu werden (d.h. ihr Leben Jesus willentlich übergeben haben), sollen sie getauft werden. Eine Kindertaufe wird jedoch ohne das Wissen oder sogar das Einverständnis des Kindes vollzogen – natürlich nur aus besten Absichten der Eltern, die es damit dem Segen Gottes übergeben möchten. Es ist jedoch nicht die biblische Handlungsweise.

Wie es biblisch „funktioniert“, konnten sich die über 500 Besucher der Evangeliums-Christen-Gemeinde in Schwäbisch Gmünd ansehen. 31 meist junge Leute hatten sich entschlossen, diesen Schritt zu gehen. Einer davon war mein jüngster Bruder Henry, der aufgrund seines Glaubensbekenntnisses getauft wurde:

2008 wurde mein dritter Bruder Rudi getauft – traditionell in einem See. Auch ich habe mich mit 19 Jahren dazu entschlossen und 2003 den Bund mit Gott für’s Leben geschlossen. Auch wenn es immer wieder Höhen und Tiefen gab, Zeiten, in denen mein Glaubensleben mehr oder weniger „erfolgreich“ verlief, so bereue ich diesen Schritt bis heute nicht. Gott ist treu, auch wenn wir untreu sind.

Wie hat deine Taufe stattgefunden?
Über ein kurzes Feedback gleich hier unten in den Kommentaren würde ich mich freuen.

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