Rückblick auf die Predigerkonferenz 2014

Lange hatte ich mich darauf gefreut, nun sind die schönen Tage in Lemgo auch schon wieder vorbei. Gemeinsam mit über 800 Pastoren, Gemeindeältesten und anderen Dienern aus 170 Gemeinden war ich auf der alle zwei Jahre stattfindenden Zusammenkunft, die auch starke Unterstützung aus den USA und Kanada erhält.
Das Treffen stand unter dem Motto “Die Gemeinde Jesu – Säule der Wahrheit“, was erst einmal ziemlich theoretisch klang. Durch die Vorträge, die jeweils morgens und ab 16 Uhr stattfanden, wurde das Motto dann jedoch praktisch, zumindest mehr oder weniger, je nachdem wie der Dozent es zu vermitteln verstand.
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Sich selbst täglich sterben – Egoismus ist ansteckend

Wer von euch hat heute schon etwas für jemand anderen getan? Zum Beispiel das Frühstück, die Kleider zurechtgelegt oder den Chauffeur gespielt? Es werden sich sicher einige hier finden, die ihrer Verantwortung gerecht geworden sind – ganz vorne dabei allem die jungen Mütter. Vieles bleibt an ihnen hängen, bevor man sonntags zum Gottesdienst losfahren. Sie selbst werden dann manchmal nicht fertig und steigen als letzte gestresst ins Auto ein.

Einmal an sich selbst denken, alle andern einfach machen lassen, was sie wollen, nur Zeit für sich haben und ausruhen – für manche ist das ein großer Traum, den sie sich nicht so einfach leisten können. Es kommt einem dann auch ungerecht vor, wenn man Leute sieht, die egoistisch handeln (können), alles für sich selbst ansammeln, während man sich selbst verausgabt.

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“Natürlich komme ich in die Hölle!”

Auf einem Spaziergang im Urlaub auf Mallorca sah ich einen jungen Kerl, extrem gut trainiert, mit einem gespannten, dunklen T-Shirt an mir vorbeilaufen, auf dem ich lesen konnte:

“Natürlich komme ich in die Hölle! Sogar mit VIP-Bändchen und Freigetränk.”

Welche Message verbreitest du?

Ich hatte ein solches Shirt schon vorher einmal bei uns im Städtchen gesehen und mich damals schon gefragt, ob ein Mensch das voll wissentlich macht oder ob es einfach nur als Gag getragen wird. Ich war hier kurz davor, den Muskel-Man darauf anzusprechen und mich zu vergewissern, dass er eigentlich gar nicht an eine Hölle glaubt. Das wäre noch die kleinste Dummheit, die man damit begehen könnte.

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Was ist Pfingsten?

Pfingsten ist wie Ostern und Weihnachten ein christliches Fest, das einem Ereignis um die Person Jesu zugrunde Grunde liegt. Pfingsten bedeutet “Fünfzigster“, was wiederum die Tage, die nach dem Osterfest verflossen sind, bezeichnet. Also 50 Tage nach Ostern ist Pfingsten.

Was ist an Pfingsten so besonders, das man es feiert? Viele haben davon überhaupt keine Ahnung mehr, was aber verständlich ist, da genausoviele Leute immer weniger vom Christentum eine Ahnung haben, obwohl wir in einem zum Teil christlich-demokratisch regiertem Land leben.

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Still werden vor Gott

Eines der wichtigsten Dinge, die wir heutzutage lernen können, ist still sein. Ich glaube einer der Hauptgründe, weshalb so viele Menschen ausgebrannt und gestresst sind, ist, dass wir es verlernt haben, still zu werden. Wir kennen Gott nicht wirklich und erkennen ihn auch nicht an. Nur wenn wir Zeit mit ihm verbringen, können wir seine sanfte, leise Stimme hören, mit der er uns führen möchte.

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Was eine Mutter kann

Übermorgen ist Muttertag. Und da ich diesmal in unserer Gemeinde, der FeBg Mosbach, mit der Ansprache dran bin, habe ich meine Predigt einfach mal vorher in mein Blog geschrieben. Wenn Gott will und wenn wir leben, werde ich darüber sprechen, welch riesige Auswirkungen der Dienst einer Mutter zuhause haben kann:

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Du warst nun schon lange genug hier!

Ich dachte heute über das Volk Israel nach. 40 Jahre lang quälten sie sich durch die Wüste – obwohl sie die Strecke von Ägypten zum “gelobten Land” in etwa 11 Tagen hätten schaffen können. Was hat sie zurückgehalten? Warum haben sie sich dermaßen verrannt? Und warum sollten wir uns nicht über sie wundern?

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