Üblen Ehekrach gehabt? Wie hässlicher Streit bewältigt werden kann

Streit und Krach kommt auch in den besten Ehen vor – vielleicht ja auch in deiner. Der folgende Beitrag stammt von Darlene Schacht. Sie ist New York Times Bestseller-Autorin und diesen Blog-Post von ihrer Website habe ich übersetzt, weil er mir weise und hilfreich erschien. Mit vielem, dass Darlene hier schreibt, kann ich mich daher identifizieren. Vielleicht du ja auch. Umso wichtiger ist es, richtig mit solchen Situationen umzugehen und sie rechtzeitig in die richtigen Bahnen zu leiten, bevor Schlimmeres passiert.

Das kennen alle Ehepaare: Auseinandersetzungen, Streit, Krach, Diskussionen, Zank und verschiedene Meinungen… Nenne es wie du willst, aber jede/r Verheiratete von uns hat das erlebt.

Michael und ich haben uns eigentlich nie richtig gestritten, bevor die Kinder da waren. Erschöpfung und Stress kann das aber provozieren. Manchmal löst etwas Schlaf dieses Problem schon, manchmal müssen wir uns aber auch zusammensetzen und in Ruhe über die Problempunkte reden, bis wir eine Lösung gefunden haben.

Das Problem ist: Wenn man wütend und verletzt ist, ist es einfacher, sich zu streiten, als ruhig zu bleiben.. Es ist einfacher, sich aufzuregen, als es locker anzugehen und loszulassen.

Stolz zerstört.

Stolz zerstört. Dein Stolz sagt dir, dass es wichtiger ist, Recht zu haben, als das Richtige zu tun. Stolz gibt dir das Gefühl, „zu klein“ zu sein und verführt dich gleichzeitig dazu, deinen eigenen Standpunkt für wichtiger und richtiger zu halten, als er vielleicht in Wirklichkeit ist. Stolz ist betrügerisch. Er widerspricht Gottes Wort, indem er Wahrheit zur Lüge verdreht. Stolz zwingt während eines Streits zu Wut und Hass. Stolz zerstört  jeden Ansatz eines Gedankens an Demut.

Stolz lauert im Dunkeln, wartend und hoffend darauf, dass du ihn wieder reinlässt. Und wenn du es tust, übernimmt er das Steuer.

Wir haben alle eine Wahl, wenn wir sauer sind. Es ist nicht immer eine einfache Wahl, aber wir haben die Fähigkeit, zwischen Stolz und Demut zu wählen.

Sieben Schritte zur Bewältigung von Ehekrach

Wenn du das hier liest und dabei nicht weißt, wie du deinen Zorn loslassen kannst, wenn du dich fragst, wie du einen hässlichen Streit bewältigen kannst, dich aber verletzt und verwirrt fühlst, möchte ich hier sieben Schritte, mit denen du dein Herz wieder beruhigen kannst und die Kontrolle darüber bekommst. (Anm. d. Bloggers: Die folgenden Schritte sind hauptsächlich für Menschen gedacht, die durch Jesus Christus eine persönliche Beziehung zu Gott haben und mit Dingen wie Beten und seinem Wort etwas anfangen können. Wenn du das noch nicht hast oder kennst, erläutere ich dir gern, wie du Jesus persönlich kennenlernst. Schreibe mir.)

  1. Widerstehe dem Drang, Recht haben zu wollen. Gott sieht und hört alles. Er wird bestrafen und er wird belohnen.
  2. Mache sofort Halt und bete. Es ist fast unmöglich, jemandem weiterhin böse zu sein, wenn du für ihn betest. Mache dies zu deiner wichtigsten Priorität.
  3. Hör‘ auf, Rechnung zu führen. Es ist wirklich egal, wer sich das letzte Mal (zuerst) entschuldigt hat, oder wer sich die meiste Zeit (zuerst) entschuldigt! Nur weil jemand anders nicht mutig genug ist, bedeutet das nicht, dass du auch schwach sein musst.
  4. Akzeptiere die Tatsache, dass niemand perfekt ist. Vielleicht glaubst du, dass du besser als jemand anders bist, aber Fakt ist: Wir alle sind Sünder, die durch Gnade errettet sind (und nicht, weil wir „gut“ sind. Niemand ist „gut“, verglichen mit Gott.)
  5. Widerspiegle nicht das Verhalten von anderen. Sei nicht fies und gemein, nur weil jemand anders ein Idiot ist – das bringt dich nur aufs gleiche Niveau runter. Blicke auf Jesus und folge seinem Vorbild.
  6. Bevor du versuchst, verstanden zu werden, versuche, den anderen zu verstehen. Sei bescheiden und weise genug, um auch mal aus einer anderen Perspektive auf Dinge zu sehen.
  7. Übe Geduld, Demut und Gnade. Wie jede andere Übung fällt auch dies nicht gleich. Es braucht Anstrengung, aber es verbessert jedes Mal deine geistliche Gesundheit.

Du wirst geliebt von einem allmächtigen Gott.

Hast du der Liste noch etwas hinzuzufügen? Wie gehst du mit Streit in der Ehe um? Wie schafft ihr ihn aus dem Weg, wenn er euch erwischt hat? Wie besiegst du den Stolz, der alles nur noch schlimmer machen will? Bin gespannt auf deinen Kommentar unten.
Bildquelle: Shutterstock, CandyBox Images
Textquelle: http://timewarpwife.com/how-to-get-past-a-nasty-fight/

Ermahnung – notwendig oder überflüssig?

Ich kenne wenige Menschen, die Konflikte wirklich lieben oder sogar danach suchen. Meistens gehen wir ihnen lieber aus dem Weg. Eher trifft man Leute an, die hintenrum über die Fehler anderer reden, anstatt sie direkt damit zu konfrontieren oder sie gar zurechtzuweisen. Der kluge Mensch hat gelernt, sich aus den Angelegenheiten anderer herauszuhalten, um nicht selbst Teil des Problems zu werden – und das ist eigentlich auch weise.

Eine Stelle in den Psalmen hat mich heute jedoch aufmerken lassen. Weiterlesen…

Machst du dir Sorgen darüber, wie sich unsere Welt derzeit entwickelt?

Im Hinblick auf die Gleichstellung der homosexuellen Ehe gegenüber der göttlichen Idee einer Ehe zwischen Mann und Frau hat sich diese Woche vor allem in den USA erneut viel getan. Der Regenbogen, ein Zeichen für den „homosexuellen Stolz“, ist derzeit auf den sozialen Medien nicht zu übersehen – und auch, wenn seine Symbolwirkung zweckentfremdet wurde, denke ich immer an die ursprüngliche Bedeutung, für die der Regenbogen steht. Traurig ist jedoch, wenn man bedenkt, wie es überhaupt jemals zu diesem Zeichen kam und was für eine Gesellschaft es war, die ihn quasi provozierte: Eine sehr ähnliche, in der wir heute leben.

Christen haben Grund zur Sorge, dass sich durch die Ideologie des Gender Mainstreams und der Gleichstellung aller möglichen Gemeinschaftsformen bald dieselben Diskrimierungen ergeben werden, die bislang die andere Seite getroffen hat. Keine Frage – homosexuell empfindende Menschen mussten in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten viel Übles erleiden. Die aktuelle Rechtssprechung in den USA (die bald sicher auch in Deutschland stattfinden wird), verbietet es aber nun, dass Homosexuelle nicht getraut werden dürfen. Sicher, die Entscheidung im Supreme Court darüber war mit 5:4 Stimmen nur knapp – und dennoch haben praktisch 5 Menschen für eine ganze Nation entschieden. Die einen jubeln und sind glücklich, die anderen sehen darin nur einen weiteren Schritt in Richtung Erfüllung von biblischen Voraussagen und schütteln den Kopf.

Während sich also viele darüber freuen, dass die von Gott erdachte Form des Zusammenlebens zweier Menschen, und zwar eines Mannes und einer Frau, nicht mehr als alleingültig unter dem Begriff der „Ehe“ zusammengefasst wird, haben andere tiefe Sorge darüber, dass mit solchen Entscheidungen, die dem Willen Gottes laut der Bibel widersprechen und auch im historisch-kritischen Kontext nicht anders zu deuten sind, der selbe Zorn Gottes über das Land gebracht wird, der damals zur Sintflut und zur Entstehung des Regenbogens geführt hat. Der auch zum Untergang Sodom und Gomorras führte.

Was aber tun mit den Sorgen? Ich bin mir sicher, dass Diskussionen auf sozialen Medien die Feuer beider Parteien nur noch weiter anheizen. Niemand wird sich auf solchen Plattformen zum Nachdenken überreden lassen, egal, welcher Meinung er ist. Dazu sind diese Plattformen nicht gemacht.

Wenn dir die momentane Entwicklung der Welt also irgendwie Sorgen bereitet, dann lies dir folgende Geschichte durch. Sie wird dir eine andere Perspektive auf das Gesamtbild geben, in dem wir uns momentan befinden.

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5 Zeichen, dass du im Glauben müde geworden bist

Nach einer langen Zeit am Steuer eines Auto kann es überlebenswichtig sein, die eigene Wachsamkeit zu überprüfen.In einer Extra-Ausgabe des ADAC werden einige Kennzeichen aufgezeigt, die man sehr gut auf sein geistliches Leben anwenden kann.

Etwas später werde ich versuchen, einige praktische Tipps zu geben, wie man wieder wach werden kann, wenn man Müdigkeit festgestellt hat. Let’s go!

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Wenn Menschen nach ihrem Tod eine gute Spur zurücklassen

Am Montag erreichte mich der Anruf meiner Mutter: Meine Oma ist gestorben. Das ist das erste Mal, dass ich so etwas in meiner direkten Verwandtschaft erlebe und ich weiß, dass es sich ab jetzt häufen wird. Oma war schon lange krank, seit 2003 plagte sie die Gürtelrose und einige Jahre später kam ein Tumor hinzu. Sie hatte bis zum Ende nur noch schwere Schmerzen. Ohne harte Schmerzmittel ging nichts mehr.

Unser letzter Besuch. Wir sehen uns wieder!

Unser letzter Besuch. Wir sehen uns wieder!

Vor etwa drei Wochen besuchte ich Sie noch mit meiner Familie. Sie erkannte uns noch, auch meine Söhne und meine Frau. Sie redete auch noch klar mit uns und konnte lächeln. Kurz darauf veränderte sich ihr Zustand jedoch schlagartig, sie aß und trank nicht mehr – dann waren es nur noch wenige Tage, bis ihr Körper nicht mehr mitmachte.

Morgen werden wir Ihren Körper begraben – ihr Geist ist jedoch schon einige Tage an einem viel besseren Platz. Sie war sich im Klaren darüber, dass sie die Ewigkeit im Himmel mit Gott verbringen würde. Durch eine schwere Kindheit, mitten im Krieg, jahrelang getrennt von ihrer Familie, lernte sie Jesus Christus kennen. Seitdem betete Sie für ihre Kinder und Enkelkinder. Dass ich heute an Gott glaube, sind nicht zuletzt ihre erhörten Gebete, die durch meine Eltern auch in mir gewirkt haben. Weiterlesen…

7 Ratschläge, um deinen Söhnen ein willkommener Vater zu sein

Wie viele von euch wissen, habe ich zwei Söhne – und in der Tat kenne ich auch nichts anderes, als ständig von Jungs umgeben zu sein – mit Ausnahme von meiner Mutter und meiner Frau. Ich habe vier Brüder und eigentlich fast nur Cousins (okay, es gibt wenige Ausnahmen). Frauen haben es in unserer Familie schwer – wir Männer sind einfach in der Überzahl. Ich kenne mich mit dem Erziehen von Mädels also eigentlich nicht aus.

Umso interessierter habe ich den Beitrag von Ron Edmondson gelesen, der selbst Vater zweier Söhne ist. Sie sind mittlerweile erwachsen, und die Erziehungsphase ist auch schon seit einiger Zeit vorbei – aber gerade deshalb, und weil er kein Grünschnabel ist wie ich es einer bin, wollte ich hören, welche sieben Tipps er aus seiner eigenen Erfahrung und aus seinem Leben er mir als Vater zweier Söhne mitgeben kann. Und was er sagt, betrifft mich! Vielleicht ja dich auch…

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Die selbe Kraft, die Jesus von den Toten auferweckt hat, wohnt auch in uns

Es gibt ein Lied von Jeremy Camp, das mich die letzten Tage immer wieder begleitet hat: „Same Power“ heißt es und spricht davon, dass die göttliche Kraft, die Tote lebendig macht, auch in uns lebt. Der Song ist weiter unten verlinkt und kann dort angehört werden. Als ich so über den Text nachdachte, fragte ich mich, wie das denn sein kann. „Die selbe Kraft, die den Wellen befiehlt, ruhig zu werden, lebt auch in uns„? Ich meine: Echt jetzt? Ich kann nicht einmal das Wasser aus dem Wasserhahn dazu bringen, zu versiegen, ohne dass ich am Hebel drücke. Ganz zu schweigen von einer Kraft, die einen stürmischen See beruhigt und Wogen glättet…

Und dennoch sagt uns das Wort in Römer 8,11:

Mehr noch: Der Geist, der in euch lebt, ist ja der Geist dessen, der Jesus vom Tod auferweckt hat. Dann wird derselbe Gott, der Jesus Christus vom Tod auferweckt hat, auch euren todverfallenen Leib lebendig machen. Das bewirkt er durch seinen Geist, der schon jetzt in euch lebt.

Wo also ist diese Kraft? Und warum sieht man sie nicht in meinem und deinem Leben? 

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