Wodurch werden wir gerechtfertigt vor Gott?

Seit einigen Wochen folge ich dem Papst. Auf twitter. Weil ich einfach mal wissen will, was er so twittert. Twittern lässt, meine ich. Und so stieß ich auf diesen Tweet von ihm:

Ich fragte mich zunächst mal, was eine „Heilige Pforte“ ist. Aus der Bibel kannte ich das noch nicht. Also öffnete ich die Antworten auf diesen Tweet und fand:

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Ändere deine Worte und du änderst dein Leben

Den folgenden Beitrag habe ich bei Michael Hyatt gefunden. Er schreibt darüber, wie Worte nicht nur dein Wesen, sondern auch deine Umwelt verändern können. Lies selbst!

Wie eine Veränderung deiner Worte deine Einstellung sofort verändern kann

In vergangenen Jahr habe ich gemerkt, wie meine Wortwahl meine Einstellung beeinflusst. Worte haben Macht. Sie beeinflussen natürlich auch andere, aber sie können auch eine Wirkung auf uns haben.

Ein Beispiel: Vor mehreren Wochen fuhr ich gerade zu einer Konferenz, als ein Freund mich anrief und fragte, wohin ich gehe. „Ich fahre nach San José. Ich muss da bei einer Versammlung sprechen.“ Ich sagte es mit einem leicht resignierten und müden Ton. Als ich aufgelegt hatte, traf es mich dann. Ich muss nicht sprechen. Ich darf sprechen!
Das hat meine Einstellung sofort geändert.

Wie viele Leute würden das gerne tun ohne dafür etwas zu bekommen­ oder für so eine Gelegenheit sogar zahlen. Und ich werde dafür bezahlt!

Der erste Ausdruck („Ich muss das machen“) ist die Sprache der Pflicht. Nichts ist falsch daran – Ich stehe zu Verantwortung. Aber zu oft sagen wir das mit einem Seufzer, als wäre es eine Strafe; oder als wir wären das Opfer.

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Mit diesen 3 Dingen kannst du das Leben deiner Kinder nachhaltig verändern

Was möchtest du deinen Kindern fürs Leben mitgeben? Was brauchen sie von dir, damit sie wachsen und gedeihen können? Was Kinder am meisten brauchen, ist viel einfacher als es scheinen mag und die drei folgenden „Gaben“ sind ein guter Anfang dafür. Jeremiah Krieger schreibt:

Wir hatten als Familie gerade eine stressige Arbeits- und Dienstwoche hinter uns. Und selbst wenn wir Zeit miteinander verbracht hatten, waren wir immer in Eile. Als ich an einem Morgen gerade zur Tür hinausgehen wollte, hielt mich mein Sohn auf: „Papa, ich will etwas nur mit dir machen.“ Ich wusste, dass er damit Recht hatte. Meine Frau hatte in letzter Zeit ohnehin Schwierigkeiten gehabt, mit ihm zurechtzukommen.

Er ist unser ältestes Kind und bekam den engen Zeitplan heftiger zu spüren als unsere jüngeren Kinder. Er brauchte mich. Also nahm ich ihn mit zur Arbeit, obwohl ich viel zu tun hatte. Er malte und spielte auf dem iPad, während ich an meinem Schreibtisch arbeitete. Der erste Schultag im neuen Schuljahr rückte näher und ich wusste, dass es bald keine solchen Sommertage mehr geben würde.

Wir verbrachten drei Stunden miteinander, ehe ich ihn zum Mittagessen nach Hause brachte. Seine Einstellung änderte sich, und damit auch sein Verhalten. Wir hatten eine solche Zeit, ganz für uns allein, dringend nötig gehabt, um uns als Vater und Sohn näher zu kommen. Es musste auch nichts Besonderes sein, es musste einfach nur tief gehen.

Dann fing ich an, darüber nachzudenken, was ich meinem Kind auf lange Sicht mitgeben wollte. Etwa ein Viertel der Zeit, die mein ältester Sohn zuhause leben wird, ist bereits vorbei. Es fühlt sich an, als hätten wir ihn eben erst aus dem Krankenhaus mit nach Hause genommen! In Zukunft möchte ich es richtig machen. Und oft heißt das, meine Zeit, die ich jetzt habe, sinnvoll einzusetzen.

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Üblen Ehekrach gehabt? Wie hässlicher Streit bewältigt werden kann

Streit und Krach kommt auch in den besten Ehen vor – vielleicht ja auch in deiner. Der folgende Beitrag stammt von Darlene Schacht. Sie ist New York Times Bestseller-Autorin und diesen Blog-Post von ihrer Website habe ich übersetzt, weil er mir weise und hilfreich erschien. Mit vielem, dass Darlene hier schreibt, kann ich mich daher identifizieren. Vielleicht du ja auch. Umso wichtiger ist es, richtig mit solchen Situationen umzugehen und sie rechtzeitig in die richtigen Bahnen zu leiten, bevor Schlimmeres passiert.

Das kennen alle Ehepaare: Auseinandersetzungen, Streit, Krach, Diskussionen, Zank und verschiedene Meinungen… Nenne es wie du willst, aber jede/r Verheiratete von uns hat das erlebt.

Michael und ich haben uns eigentlich nie richtig gestritten, bevor die Kinder da waren. Erschöpfung und Stress kann das aber provozieren. Manchmal löst etwas Schlaf dieses Problem schon, manchmal müssen wir uns aber auch zusammensetzen und in Ruhe über die Problempunkte reden, bis wir eine Lösung gefunden haben.

Das Problem ist: Wenn man wütend und verletzt ist, ist es einfacher, sich zu streiten, als ruhig zu bleiben.. Es ist einfacher, sich aufzuregen, als es locker anzugehen und loszulassen.

Stolz zerstört.

Stolz zerstört. Dein Stolz sagt dir, dass es wichtiger ist, Recht zu haben, als das Richtige zu tun. Stolz gibt dir das Gefühl, „zu klein“ zu sein und verführt dich gleichzeitig dazu, deinen eigenen Standpunkt für wichtiger und richtiger zu halten, als er vielleicht in Wirklichkeit ist. Stolz ist betrügerisch. Er widerspricht Gottes Wort, indem er Wahrheit zur Lüge verdreht. Stolz zwingt während eines Streits zu Wut und Hass. Stolz zerstört  jeden Ansatz eines Gedankens an Demut.

Stolz lauert im Dunkeln, wartend und hoffend darauf, dass du ihn wieder reinlässt. Und wenn du es tust, übernimmt er das Steuer.

Wir haben alle eine Wahl, wenn wir sauer sind. Es ist nicht immer eine einfache Wahl, aber wir haben die Fähigkeit, zwischen Stolz und Demut zu wählen.

Sieben Schritte zur Bewältigung von Ehekrach

Wenn du das hier liest und dabei nicht weißt, wie du deinen Zorn loslassen kannst, wenn du dich fragst, wie du einen hässlichen Streit bewältigen kannst, dich aber verletzt und verwirrt fühlst, möchte ich hier sieben Schritte, mit denen du dein Herz wieder beruhigen kannst und die Kontrolle darüber bekommst. (Anm. d. Bloggers: Die folgenden Schritte sind hauptsächlich für Menschen gedacht, die durch Jesus Christus eine persönliche Beziehung zu Gott haben und mit Dingen wie Beten und seinem Wort etwas anfangen können. Wenn du das noch nicht hast oder kennst, erläutere ich dir gern, wie du Jesus persönlich kennenlernst. Schreibe mir.)

  1. Widerstehe dem Drang, Recht haben zu wollen. Gott sieht und hört alles. Er wird bestrafen und er wird belohnen.
  2. Mache sofort Halt und bete. Es ist fast unmöglich, jemandem weiterhin böse zu sein, wenn du für ihn betest. Mache dies zu deiner wichtigsten Priorität.
  3. Hör‘ auf, Rechnung zu führen. Es ist wirklich egal, wer sich das letzte Mal (zuerst) entschuldigt hat, oder wer sich die meiste Zeit (zuerst) entschuldigt! Nur weil jemand anders nicht mutig genug ist, bedeutet das nicht, dass du auch schwach sein musst.
  4. Akzeptiere die Tatsache, dass niemand perfekt ist. Vielleicht glaubst du, dass du besser als jemand anders bist, aber Fakt ist: Wir alle sind Sünder, die durch Gnade errettet sind (und nicht, weil wir „gut“ sind. Niemand ist „gut“, verglichen mit Gott.)
  5. Widerspiegle nicht das Verhalten von anderen. Sei nicht fies und gemein, nur weil jemand anders ein Idiot ist – das bringt dich nur aufs gleiche Niveau runter. Blicke auf Jesus und folge seinem Vorbild.
  6. Bevor du versuchst, verstanden zu werden, versuche, den anderen zu verstehen. Sei bescheiden und weise genug, um auch mal aus einer anderen Perspektive auf Dinge zu sehen.
  7. Übe Geduld, Demut und Gnade. Wie jede andere Übung fällt auch dies nicht gleich. Es braucht Anstrengung, aber es verbessert jedes Mal deine geistliche Gesundheit.

Du wirst geliebt von einem allmächtigen Gott.

Hast du der Liste noch etwas hinzuzufügen? Wie gehst du mit Streit in der Ehe um? Wie schafft ihr ihn aus dem Weg, wenn er euch erwischt hat? Wie besiegst du den Stolz, der alles nur noch schlimmer machen will? Bin gespannt auf deinen Kommentar unten.
Bildquelle: Shutterstock, CandyBox Images
Textquelle: http://timewarpwife.com/how-to-get-past-a-nasty-fight/

Ermahnung – notwendig oder überflüssig?

Ich kenne wenige Menschen, die Konflikte wirklich lieben oder sogar danach suchen. Meistens gehen wir ihnen lieber aus dem Weg. Eher trifft man Leute an, die hintenrum über die Fehler anderer reden, anstatt sie direkt damit zu konfrontieren oder sie gar zurechtzuweisen. Der kluge Mensch hat gelernt, sich aus den Angelegenheiten anderer herauszuhalten, um nicht selbst Teil des Problems zu werden – und das ist eigentlich auch weise.

Eine Stelle in den Psalmen hat mich heute jedoch aufmerken lassen. Weiterlesen…

Machst du dir Sorgen darüber, wie sich unsere Welt derzeit entwickelt?

Im Hinblick auf die Gleichstellung der homosexuellen Ehe gegenüber der göttlichen Idee einer Ehe zwischen Mann und Frau hat sich diese Woche vor allem in den USA erneut viel getan. Der Regenbogen, ein Zeichen für den „homosexuellen Stolz“, ist derzeit auf den sozialen Medien nicht zu übersehen – und auch, wenn seine Symbolwirkung zweckentfremdet wurde, denke ich immer an die ursprüngliche Bedeutung, für die der Regenbogen steht. Traurig ist jedoch, wenn man bedenkt, wie es überhaupt jemals zu diesem Zeichen kam und was für eine Gesellschaft es war, die ihn quasi provozierte: Eine sehr ähnliche, in der wir heute leben.

Christen haben Grund zur Sorge, dass sich durch die Ideologie des Gender Mainstreams und der Gleichstellung aller möglichen Gemeinschaftsformen bald dieselben Diskrimierungen ergeben werden, die bislang die andere Seite getroffen hat. Keine Frage – homosexuell empfindende Menschen mussten in den letzten Jahrzehnten und Jahrhunderten viel Übles erleiden. Die aktuelle Rechtssprechung in den USA (die bald sicher auch in Deutschland stattfinden wird), verbietet es aber nun, dass Homosexuelle nicht getraut werden dürfen. Sicher, die Entscheidung im Supreme Court darüber war mit 5:4 Stimmen nur knapp – und dennoch haben praktisch 5 Menschen für eine ganze Nation entschieden. Die einen jubeln und sind glücklich, die anderen sehen darin nur einen weiteren Schritt in Richtung Erfüllung von biblischen Voraussagen und schütteln den Kopf.

Während sich also viele darüber freuen, dass die von Gott erdachte Form des Zusammenlebens zweier Menschen, und zwar eines Mannes und einer Frau, nicht mehr als alleingültig unter dem Begriff der „Ehe“ zusammengefasst wird, haben andere tiefe Sorge darüber, dass mit solchen Entscheidungen, die dem Willen Gottes laut der Bibel widersprechen und auch im historisch-kritischen Kontext nicht anders zu deuten sind, der selbe Zorn Gottes über das Land gebracht wird, der damals zur Sintflut und zur Entstehung des Regenbogens geführt hat. Der auch zum Untergang Sodom und Gomorras führte.

Was aber tun mit den Sorgen? Ich bin mir sicher, dass Diskussionen auf sozialen Medien die Feuer beider Parteien nur noch weiter anheizen. Niemand wird sich auf solchen Plattformen zum Nachdenken überreden lassen, egal, welcher Meinung er ist. Dazu sind diese Plattformen nicht gemacht.

Wenn dir die momentane Entwicklung der Welt also irgendwie Sorgen bereitet, dann lies dir folgende Geschichte durch. Sie wird dir eine andere Perspektive auf das Gesamtbild geben, in dem wir uns momentan befinden.

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