Die Arbeit: Alles nur ein Haschen nach Wind?

Gestern abend, kurz vor’m Einschlafen hatte ich einen beunruhigenden Gedanken. Ich habe mich umgesehen, in meinem geschäftlichen Leben. Und obwohl ich in meiner Selbstständigkeit schon einiges erreicht habe, gab es noch nicht diesen einen Durchschlag, dieses eine große Projekt, von dem ich sagen kann: Da baue ich drauf. Davon lebe ich. Damit beschäftige ich auch noch weitere Menschen. Dadurch gebe ich der Menschheit etwas von dem Guten zurück, das ich selbst jeden Tag erhalte.

Das Beunruhigende daran war aber vielmehr, dass ich mir dachte: „Was, wenn du dich das in 10 Jahren immer noch fragst? Wenn du dich abmühst wie bisher und nur kleine Schritte machen kannst, weil dir die Flügel fehlen, die andere möglicherweise in die Wiege gelegt bekommen haben. Oder dank eines geschenkten Talents besser ausnutzen?“ Ja, und da war er wieder, der Zweifel. Eigentlich kommt er nicht oft. Ich glaube, dass ich schon ein relativ gesundes Selbstvertrauen besitze, aber ich glaube auch, dass es manchmal an der Zeit ist, sich selbst zu hinterfragen. Tja, und so hinterfragte ich mich mal wieder, bevor mir dann vor Müdigkeit die Augen zufielen.

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