Der Mensch denkt, aber Gott lenkt – Einleitungspredigt zu Sprüche 16,9

Oft stehen wir auf unserem Lebensweg an Gabelungen und wissen nicht, welchen Weg wir nehmen sollen. Vor allem im Hinblick auf die Zukunft, und das, was man gerne einmal tun will, fällt es oft schwer, gerade das zu finden, was genau zu einem selbst passt. Es geht aber auch um vermeintlich einfache Entscheidungen, die wir täglich fällen – manchmal können sie wegweisend sein und unser Leben nachhaltig verändern.

In Sprüche 16,8 lesen wir:

Das Herz des Menschen denkt sich seinen Weg aus, aber der Herr lenkt seine Schritte.

Lasst uns das Mal im Hinblick auf die Gemeinde-Mitarbeit ansehen.

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Gott hat einen Plan mit dir

Seit ich denken kann, wollte ich wissen, ob es einen „göttlichen Masterplan“ für mein Leben gibt. Als ich 21 war, sagte eine gute Freundin einmal wörtlich „Albert, ich glaube Gott hat Großes mit dir vor!“ So ein Spruch streichelt das Ego wie nichts anderes. Bis heute habe ich von der Erfüllung dieser Aussage jedoch nicht viel bemerkt. Der Wunsch danach ist aber in uns alle da: Etwas „Großes“ für Gott zu tun.

Wer im Kleinen treu ist, ist es auch im Großen. Wer im Kleinen untreu ist, ist es im Großen auch.

Ich bin mir jedoch sicher, dass es nicht darum geht, große Dinge zu vollbringen. Im Gegenteil. Nicht nur, dass mit großen Aufgaben auch große Verantwortungen kommen und man oft schwere Lasten auf sich nimmt – man ist Versuchungen auch deutlich stärker ausgesetzt, wenn man die Motivation nicht hinterfragt, aus der dieser Wunsch entspringt.

Und dennoch: Gott hat einen ganz bestimmten Plan für jedermanns Leben. Erkennen kann man diesen Plan meistens nur, wenn sich der Mensch Gott als Werkzeug zur Verfügung stellt. Ich schreibe „meistens„, weil Gott auch mit ungläubigen Menschen seinen Plan hat und sie lenkt, um etwas zu bewerkstelligen, das nur durch diesen Menschen in dieser bestimmten Situation erledigt werden kann.

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