Die selbe Kraft, die Jesus von den Toten auferweckt hat, wohnt auch in uns

Es gibt ein Lied von Jeremy Camp, das mich die letzten Tage immer wieder begleitet hat: „Same Power“ heißt es und spricht davon, dass die göttliche Kraft, die Tote lebendig macht, auch in uns lebt. Der Song ist weiter unten verlinkt und kann dort angehört werden. Als ich so über den Text nachdachte, fragte ich mich, wie das denn sein kann. „Die selbe Kraft, die den Wellen befiehlt, ruhig zu werden, lebt auch in uns„? Ich meine: Echt jetzt? Ich kann nicht einmal das Wasser aus dem Wasserhahn dazu bringen, zu versiegen, ohne dass ich am Hebel drücke. Ganz zu schweigen von einer Kraft, die einen stürmischen See beruhigt und Wogen glättet…

Und dennoch sagt uns das Wort in Römer 8,11:

Mehr noch: Der Geist, der in euch lebt, ist ja der Geist dessen, der Jesus vom Tod auferweckt hat. Dann wird derselbe Gott, der Jesus Christus vom Tod auferweckt hat, auch euren todverfallenen Leib lebendig machen. Das bewirkt er durch seinen Geist, der schon jetzt in euch lebt.

Wo also ist diese Kraft? Und warum sieht man sie nicht in meinem und deinem Leben? 

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Aus der Tiefe seines Herzens ruft Gott nach der Tiefe deines Herzens

„Rufe mich an, so will ich dir antworten und dir große und unbegreifliche Dinge verkünden, die du nicht weißt“. (Jer 33,3)

Frisch Bekehrte, die zudem auch noch komplett frisch in Glaubensangelegenheiten sind, erwarten meistens schnelle Antworten von Gott, wenn sie beten. Oft bleiben diese schnellen Antworten jedoch aus. Dann meinen sie, dass Gott das Gebet nicht gehört hätte oder einfach nicht reagiert. Aber beide Gedanken sind falsch. Gott hört jedes Gebet, und es passiert auch immer etwas, wenn man zu Gott betet. Nur: Wir sehen es oft nicht oder nicht sofort. Manchmal betet man jahrelang für gewisse Dinge, bis endlich ein Durchbruch gelingt. War dann nur das letzte Gebet vor dem Durchbruch ausschlaggebend? Sicher nicht! Die ganzen vorhergehenden Gebete haben ihre Wirkung auch gehabt, auch wenn es manchmal wie das Tröpfeln von Wasser auf Stein aussieht. Irgendwann hinterlässt die weiche Materie aber doch durchbrechende Wirkung auf die harte, scheinbar undurchdringbare Materie.

Um das Gebet tiefergehend zu verstehen, muss man begreifen, dass man es nicht nur selbst und ganz alleine ist, der zu Gott betet. Als wir durch die Bekehrung wiedergeboren wurden zu einem neuen Leben in Christus hat Gott uns seinen Stellvertreter zur Seite gestellt – den Heiligen Geist. Er ist uns dann besonders nahe, wenn wir uns zu Gott nahen. Das passiert meistens dann, wenn wir uns Zeit nehmen. Wenn wir für uns alleine sein können, sein Wort lesen, uns Gedanken darüber machen.

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Lass‘ uns was bewegen!

Bist du ein Denker, ein Macher oder jemand, dem alles gleichgültig ist? Der heutige Beitrag ist eigentlich nur ein ganz kurzer Aufruf und Ermutigung an alle, die in ihrem Umfeld etwas bewegen (wollen). Von mir kommt dazu jedoch der Hinweis, dass der typische Aktionismus, der von jugendlichem Drang genährt wird, oft gegen die Wand fährt. Manchmal passiert das, weil andere uns den Mut rauben, indem sie nicht so agieren, wie wir es und vorgestellt hatten. Manchmal funktionieren Ideen einfach nicht so wie geplant. Und manchmal verliert man selbst die Hoffnung und steht kurz vor’m Aufgeben – dann passt dieser Song von Glasperlenspiel perfekt.

Erfahrungen zeigen, dass Christen sich – wenn sie etwas bewegen wollen – niemals auf ihre eigene Kraft verlassen dürfen, da sie im Lauf ihres Lebens damit Schiffbruch erleiden werden. Entweder ihr eigener geistlicher Zustand verschlechtert sich, weil sich das Leben nur noch um das „machen“ und nicht mehr um das „sein“ dreht – oder sie reißen mit dem ganzen Projekt auch viele andere Teilnehmer mit runter.

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