Mit diesen 3 Dingen kannst du das Leben deiner Kinder nachhaltig verändern

Was möchtest du deinen Kindern fürs Leben mitgeben? Was brauchen sie von dir, damit sie wachsen und gedeihen können? Was Kinder am meisten brauchen, ist viel einfacher als es scheinen mag und die drei folgenden „Gaben“ sind ein guter Anfang dafür. Jeremiah Krieger schreibt:

Wir hatten als Familie gerade eine stressige Arbeits- und Dienstwoche hinter uns. Und selbst wenn wir Zeit miteinander verbracht hatten, waren wir immer in Eile. Als ich an einem Morgen gerade zur Tür hinausgehen wollte, hielt mich mein Sohn auf: „Papa, ich will etwas nur mit dir machen.“ Ich wusste, dass er damit Recht hatte. Meine Frau hatte in letzter Zeit ohnehin Schwierigkeiten gehabt, mit ihm zurechtzukommen.

Er ist unser ältestes Kind und bekam den engen Zeitplan heftiger zu spüren als unsere jüngeren Kinder. Er brauchte mich. Also nahm ich ihn mit zur Arbeit, obwohl ich viel zu tun hatte. Er malte und spielte auf dem iPad, während ich an meinem Schreibtisch arbeitete. Der erste Schultag im neuen Schuljahr rückte näher und ich wusste, dass es bald keine solchen Sommertage mehr geben würde.

Wir verbrachten drei Stunden miteinander, ehe ich ihn zum Mittagessen nach Hause brachte. Seine Einstellung änderte sich, und damit auch sein Verhalten. Wir hatten eine solche Zeit, ganz für uns allein, dringend nötig gehabt, um uns als Vater und Sohn näher zu kommen. Es musste auch nichts Besonderes sein, es musste einfach nur tief gehen.

Dann fing ich an, darüber nachzudenken, was ich meinem Kind auf lange Sicht mitgeben wollte. Etwa ein Viertel der Zeit, die mein ältester Sohn zuhause leben wird, ist bereits vorbei. Es fühlt sich an, als hätten wir ihn eben erst aus dem Krankenhaus mit nach Hause genommen! In Zukunft möchte ich es richtig machen. Und oft heißt das, meine Zeit, die ich jetzt habe, sinnvoll einzusetzen.

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Warum lässt Gott das zu?

Es war ein schöner Frühlingstag. Der Sohn des Jägers hatte schulfrei und so lud ihn sein Vater ein, ihn in das Nachbarrevier zu begleiten. Denn der Förster dort war krank und konnte sich nicht um seinen Wald und die Wiesen kümmen. Vater und Sohn machten sich also auf: beide mit Rucksack, der Förster mit Gewehr und üblicher Ausrüstung, sein Sohn mit Netz zum Schmetterlingsfangen und einem Einwegglas, um dort eines dieser wunderschönen Tierchen hineinzupacken. Und so zogen sie kilometerweit durch den Wald, bis sie zu einer Wiese kamen. Die war so wunderbar, mit vielen Blumen und Gras, ging bis zum Horizont – Himmel und Erde gingen dort quasi ineinander über -, so schön, daß sich beide hinsetzten und rasteten.

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Doch den Jungen hielt es nicht lange. Während sein Vater schlief, entdeckte er einen Schmetterling, so bunt und groß, wie er ihn noch nie gesehen hatte. Er versuchte ihn zu fangen, lief und lief immer weiter auf die Stelle zu, wo Wiese und Himmel ineinander übergingen.

Sein Vater erwachte langsam, sah den Sohn schon viele Meter weit entfernt und – erschrak: „Komm zurück, schnell, lauf nicht weiter!“ Doch sein Sohn hörte nicht. Er rannte weiter hinter seinem wunderbaren Schmetterling hinterher, ohne zu wissen, dass dort, wo Himmel und Wiese aneinandergrenzten, also nur noch ein kurzes Stück vor ihm, ein 100 Meter tiefer Abhang war.

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