Diversity & Inclusion – Love Has No Labels?

Ein eigentlich richtig schönes Video, das momentan die Runde macht:  Man sieht einige Skelette, die sich „lieb haben“. Das große Staunen wird erst dadurch erzeugt, wenn sich zeigt, zu wem das Gerippe gehört.

Die Grundaussage dahinter: Liebe hat keine Grenzen, egal ob gesund oder mit Behinderung geboren, hetero oder homo, Moslem oder Jude, alt oder jung… Liebe sollte immer das höchste Gebot sein. Wer könnte da schon etwas dagegen haben?

Ich frage mich jedoch, warum beispielsweise keine körperlichen, sich intim liebenden Geschwister hinter dem Screen hervorgekommen sind. Oder Vater und Tochter. Die Antwort ist einfach: Weil’s ein No-Go ist und von der Gesellschaft nicht akzeptiert wird, weil „Inzest“. Zumindest in unserem westlichen Verständnis (noch). Aber hinter dem Screen sieht es doch gut aus? Man sieht doch nur das Gerippe?

skelettDie Frage ist nicht nur, wie sehr wir von Vorurteilen geprägt sind, sondern auch was in unserer Gesellschaft als „normal und vertretbar“ angesehen wird. Momentan ist es eben der starke Trend, vor allem Homo-Ehen als selbstverständlich durchzusetzen – so sehr, dass Hetero-Ehen dabei als „veraltet“ in den Hintergrund rücken.

Ich kann dem Video deshalb leider nur teilweise zustimmen, denn was Gott sagt, zählt für mich mehr:

„So schuf Gott die Menschen nach seinem Bild, nach dem Bild Gottes schuf er sie, als Mann und Frau schuf er sie. Und Gott segnete sie und gab ihnen den Auftrag: Seid fruchtbar und vermehrt euch, bevölkert die Erde und nehmt sie in Besitz.“

Die Liebe ist die schönste Eigenschaft, die Menschen teilen können. Wir selbst haben dabei eigens geschaffene Wertvorstellungen, wie ich sie oben beschrieben habe. Inzest lehnen die meisten von uns ab (Außer manch Grünen-Politiker). Von der allgemeinen Meinung getrieben beginnen nun aber auch immer mehr Christen, den Gedanken der Homo-Ehe zuzustimmen und fragen sich „Was soll das denn, lass sie doch machen, wenn sie sich lieben, tun sie doch keinem weh damit…“

Das ist jedoch nicht der springende Punkt. Auch wenn die „Welt“ hier ganz anders denken mag, gilt es für Christen, Gottes Wort gehorsam zu sein. Damit kommen natürlich Konsequenzen wie Verfolgung oder sogar Strafe mit sich, weil die Welt noch nie viel von Gottes Wahrheit hielt, denn die menschliche Natur sträubt sich gegen Gottes Moralvorstellung.

Ich finde es gut, wenn Menschen aller Nationen und Religionen, aller Hautfarben und Geschlechter und egal in welcher körperlicher Verfassung sich die Hände reichen und sich mit Liebe und Respekt begegnen und tolerant gegenüber sind. Das heißt aber nicht, dass sie alles akzeptieren, was der andere tut oder für richtig hält. Leider wird der Begriff der Toleranz heute aber anders verstanden.

Biblische Toleranz ist folgendes: Ich werde einem Moslem, einem Buddhisten, oder wem auch immer, niemals seinen Glauben absprechen. Ich werden, solange ich das Wahlrecht habe und etwas sagen darf, nicht zulassen, dass ein Moslem oder ein Buddhist seines Glaubens willen benachteiligt oder sogar verfolgt wird. Ich will sogar mein Leben dafür geben, dass ein Mitmensch die Religion ausüben kann, die er will.
Aber: Ich werde ihm niemals zustimmen.
Ich werde einem Moslem helfen, damit er in meinem Land seinen Gott anbeten kann. Aber ich werde ihm niemals Recht geben. Denn ich kenne den, der nicht nur für meine Sünden gestorben ist, sondern auch für seine.

Kommentiere.