Take the next Step! Rückblick Teenie-Freizeit 2016

Gerade habe ich eine große Frontscheibe vor mir. Ich fahre gemeinsam mit siebzig Teenagern nach einer actiongeladenen und sehr gesegneten Woche aus Österreich nach Hause. Meine Erwartungen für die Teens wurden weit übertroffen. Gott hat Leben verändert, der Himmel hat neue Bürger gewonnen.

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Die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft…

Der folgende Beitrag ist ein Zeugnis einer persönlichen Gebetserhörung von mir im Zusammenhang mit einem Erlebnis in letzter Zeit. Alles begann eigentlich schon vor zwei Jahren, als meine Frau und ich uns überlegten, dass es an der Zeit wäre, bald umzuziehen. Zu viert wurde es uns in unserer Drei-Zimmer-Wohnung einfach mit jedem Tag enger. Alles spielte sich im Wohnzimmer ab, egal ob essen, schlafen, spielen, bügeln oder Gäste unterhalten. Weil Benny nicht gut mit Johnny in einem Zimmer schlafen konnte, belegte er nachts unser Schlafzimmer – wir waren aufs Wohnzimmer ausgewichen und bauten jeden Abend das Sofa zum Bett um – mehr als ein Jahr lang ging das so.

Nachdem wir uns nicht einmal sicher waren wohin es uns wohnmäßig verschlagen würde (wir waren bereit, bis zu 100 Kilometer weiter südlich Richtung Stuttgart zu ziehen), mehrmals einige Musterhaus-Ausstellungen besucht hatten, uns immer wieder Immobilien-Scout Angebote von diversen Makler zeigen ließen, waren wir schlussendlich doch nie wirklich zufrieden mit der Gesamtsituation.

„Gott, wo willst du uns haben?“

Weil wir nicht wussten, ob wir hier bleiben oder Mosbach verlassen sollten, machten wir dies zu einem ständigen Gebetsanliegen: „Gott, wo willst du uns haben?“ Die einzige Antwort erhielten wir immer wieder nur darin, dass wir in der Gemeinde, in der wir derzeit aktiv sind, stark gebraucht werden. Sicherlich würde man auch ohne uns zurecht kommen. Aber ich merkte, dass es grundlegend zu meinen Aufgaben gehört, den Chor, die Jugend und anschließend die Teenies zu führen, in der Gemeindeleitung und beim Predigt-Dienst aktiv zu sein und die Medien-Arbeit der Gemeinde zu lenken. Weil sowieso schon die meiste Arbeit auf wenigen Schultern lastet, würde es der Gemeinde wohl einen spürbaren Stoß verpassen, wenn wir gehen würden.

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Liebe für die Söhne Ismaels – Christen, Muslime und Jesus (Bericht über Islam-Seminar in der ECG Gmünd)

Durch ein interessantes Seminar konnte ich viel über Muslime lernen und große Skepsis gegenüber dem Islam endlich ablegen. Von meinem Cousin wurde ich mehrfach eingeladen, in der ECG Schwäbisch Gmünd dabei zu sein, wenn ein Missionar über seinen Dienst in islamischen Gebieten berichten und uns neue Einblicke in das Denken von Muslimen in Bezug auf Gott und die Errettung geben würde. Aus Gründen der Sicherheit werde ich seinen Namen hier jedoch nicht nennen – einfach, um ihn zu schützen.

Es begann am Freitag Abend, als der Missionar uns in die Thematik des Konflikts zwischen Christentum und Islam einführte. Eindrucksvoll aber sehr einfach zeigte er auf, wie Christen Muslime meistens sehen: fanatische Terroristen mit viel Hang zu Frauenfeindlichkeit. Die typischer Stereotype eben. Deutlich interessanter war, dass Muslime eben auch ein typisches Bild von Christen haben: Genauso wie wir neigen sie dazu, uns in Schubladen zu packen. Beispielsweise ist jeder westliche Mensch für sie auch gleichzeitig Christ, wenn er nicht Moslem ist. Es besteht keine Unterteilung in Atheist, katholisch, evangelisch, freikirchlich, liberal, konservativ oder was auch immer. Bist du blond? Dann bist du Christ – so in etwa könnte man es sagen.

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Erfahrungsbericht: Augen-OP per iLasik in Istanbul (Kudret Göz)

Seitdem ich vor mehreren Jahren davon gelesen hatte, dass der bekannte Bergsteiger Reinhold Messner sich gemeinsam mit seinem Sohn die Augen gelasert hatte (um die Jahrtausendwende), wusste ich, dass ich das auch machen würde, eines Tages. Mit meinen -3 Dioptrien auf beiden Augen würde das eine beachtliche Verbesserung der Lebensqualität bedeuten, wenn ich nicht mehr, wie seit jetzt fast 14 Jahren, jeden Morgen und Abend meine Kontaktlinsen raus- und wieder reinmachen musste. Weiterlesen…

Wie ich da angekommen bin, wo ich heute stehe – ein Rückblick

In meiner Familie bin ich der älteste von fünf Brüdern und hatte schon immer Ideen im Kopf, mit denen ich meine Brötchen verdienen wollte. Einmal beispielsweise druckte ich für unseren Stadtteil 400 Flyer aus, auf denen ich einen Frühstücks-Service anbot: Für einen kleinen Unkostenbetrag würde ich morgens aufstehen und die Bäckers-Bestellungen der Leute ausführen, die bis zum Vorabend eingegangen waren. Die Conversion-Rate war sehr gering. Sie lag genau bei 0,0%.

Meine Ferienjobs

Im Alter von 14 machte ich meinen ersten Ferienjob in einem städtischen Betrieb, der mir schnell auf den Keks ging. Es war schmutzig, laut und stupide. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie die Männer das tagein, tagaus ihr Leben lang machen würden. Doch sie schienen sich dort geradezu wohl zu fühlen, nahmen jede Aufgabe, die von der Zentrale kam, als eine Lebensaufgabe an und standen leidenschaftlich dahinter. Das bewunderte ich, verstand es aber nicht.

Ein Jahr später stand ich hinter der Reklamationstheke vom MediaMarkt und nahm defekte Geräte entgegen. Dazwischen räumte ich das Lager auf und gab weiße Ware aus. Herr Müller und Herr Maier (was deren wirkliche Namen sind) waren sehr zufrieden mit mir und waren traurig als sie erfuhren, dass der neue Chef mich entlassen hatte, weil man sparen musste. So ging es weiter zu einem großen deutschen Brotproduzenten, bei dem ich die Pfingstferien 2002 verbrachte. Weiterlesen…

Wenn alte Freunde gehen und man durch sie zu neuen Freunden kommt

Im Moment empfinde ich das Leben in Mosbach wie ein spannendes Abenteuer. Wöchentlich lerne ich neue Glaubensgeschwister kennen. Das war nicht immer so – mehr als sechs Jahre haben meine Frau und ich hier nun verbracht und waren die meiste Zeit „allein“ unterwegs. Das ändert sich nun, etwa zwei Jahre später als erhofft.

Wie manche wissen, befindet sich in Mosbach der Hauptsitz von OM, Operation Mobilisation. OM ist ein christliches Missionswerk, das vor allem durch die Aussendung von Schiffen an die Küsten der Welt bekannt geworden ist. Mittlerweile wird jedoch viel mehr das als das gemacht. So kam es, dass ein junges Paar aus Australien vor etwa drei Jahren aus dem Jemen praktisch direkt nach Mosbach eingeflogen wurde. Wegen islamischen Unruhen war ihr Leben in äußerster Gefahr – nur kurze Zeit danach kamen zwei Mädels, die ebenfalls im Jemen im Einsatz waren, ums Leben.

Zum ersten Mal trafen wir die beiden vor zwei Jahren auf einem Geburtstagsfest von anderen Freunden. Da ich meistens schnell Kontakte knüpfe, tat ich das auch hier und tauschte Handynummern aus. Wir wollten sie mal zum Tee einladen. Dazu kam es jedoch aus verschiedenen Gründen nie.

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Du lebst in Westeuropa? Dein Glaube wird dich sehr bald etwas kosten.

Wir nähern uns der Zeit, in der bibeltreue Christen für ihren Glauben immer mehr Opfer bringen müssen. Die folgenden Nachrichten habe ich bei ideaspektrum gefunden und würde sie gerne mit euch teilen.

Bäcker zu Strafzahlung verurteilt, weil er keine Torte für Homosexuelle herstellen wollte

Christen in Westeuropa kann der Glaube teuer zu stehen kommen oder sogar die Arbeitsstelle kosten. So hat sich eine Bäckerei in Newtownabbey (Nordirland) eine Rüge der Gleichstellungskommission eingehandelt, weil sie sich weigerte, eine Torte für Homosexuelle herzustellen. Das Gebäck sollte mit einem Bild der Sesamstraßendarsteller Ernie und Bert und dem Schriftzug „Unterstützt die Homo-Ehe!“ verziert werden. Geschäftsführer Daniel McArthur nahm den Auftrag nicht an, weil er im Widerspruch zu seinem Glauben stehe. Die Kommission erlegte ihm auf, den „Fehler“ binnen sieben Tagen zu korrigieren.

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