Gott ist betrübt, wenn Menschen sterben, die er liebt

Gott ist es nicht egal, wenn seine Kinder sterben. Nur ein kurzer Gedanke zu dem Vers aus Psalm 116,15.

Ich las eben die Stelle, in der es heißt:

Dem Herrn sind die Menschen kostbar, die er liebt; es betrübt ihn, wenn sie sterben.

Ich musste hier spontan an Lazarus denken. Als Jesus an sein Grab kommt, kurz bevor er ihn wieder zu Leben erweckt, weint er. Es gibt mehrere Erklärungsversuche, wieso Jesus weinte – darauf will ich jetzt garnicht eingehen. Ich musste auch an Nabeel Qureshi denken, der vor einigen Tagen starb. Mit 34 war das viel zu früh, aber der Krebs hat seine Arbeit eben verrichtet.

Dennoch dürfen wir wissen: Der Tod eines, den Gott liebt, betrübt ihn. Er nimmt es nicht einfach so hin. Eine andere Übersetzung sagt:

Kostbar ist in den Augen des Herrn das Leben derer, die ihm treu sind.

Das scheint seltsam zu sein, denn wir wissen ja, dass wir durch den Tod an einen besseren Ort gehen – und dennoch macht es uns (und Gott) traurig!

Und weil es kostbar in seinen Augen ist, wird es auch nicht sinnlos sein – hinter jeder Tat steckt auch ein Plan. Ich bin sehr gespannt, was aus dem Dienst von Nabeel wird, der jetzt von seiner Frau Michelle weitergeführt wird. Der Same, der hier in die Erde gelegt wurde, wird in jedem Fall aufsprießen und gute Frucht bringen. Ich bin mir da so sicher, wie dass ich weiß, dass der nächste Frühling kommt.

König Asa und Hanani

Stress? Burnout? Wie sieht es mit deinem Gottvertrauen aus?

Gerade habe ich eine interessante Geschichte über Stress, Burnout und Gottvertrauen gelesen. Da ging es um den König Asa, der dritte König nach Salomo. Er regierte den kleineren Teil des gespaltenen Israels, nämlich Juda. Der größere Teil Israels wurde von seinem Feind Bascha regiert (Hier eine Übersicht aller Könige Israels). Weiterlesen…

Jeder von uns ist Investor. Die Frage ist: In was investierst du?

„Was passiert mit deinem SEO, wenn du urplötzlich aufhörst, zu bloggen?“ wollte ein Blogger wissen und machte das Experiment. Er, der sonst jede Woche mehrere Beiträge zu verschiedenen Themen publizierte, hörte einfach mal auf, um zu erfahren, wie dieser Bruch sich auf seine Besucherzahlen und seinen Umsatz, den er mit seiner Website erwirtschaftete, auswirken würde. Nach 10 Monaten stellte er natürlich fest, dass sein Gewinn einbrach – und fing wieder wie wild an, all seine Zeit und seine Fähigkeiten darauf zu setzen, in den Kreislauf zu gelangen, der ihm seinen ursprünglichen Gewinn erlaubte. Das brachte mich zum Nachdenken: Wo sammle ich meine Schätze?

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Die Entschuldigung, die funktioniert

Stell dir mal folgende Situation vor: Du hast dich mit einem deiner Kollegen oder einem Freund zum Frühstück zu einer sehr frühen Stunde verabredet. Dafür hast du deinen Wecker 45 Minuten früher gestellt als üblich und hast dich morgens beeilt. Du kommst 5 Minuten früher als ausgemacht und wartest weitere 35 Minuten auf deinen Arbeitskollegen. Während dieser 35 Minuten regst du dich langsam aber zunehmend darüber auf, deine übliche Zeit morgens mit deinen Kindern verpasst zu haben, und diese unnötig geopfert zu haben. Du wirst immer frustrierter bei dem Gedanken an den verschwendeten Morgen. Als dein Kollege oder der Freund endlich ankommt, entschuldigt er sich und erklärt, er sei normalerweise nie zu spät, aber der Verkehr war schrecklich; zusätzlich musste er noch 10 Minuten rumfahren um einen Parkplatz zu suchen.

Fühlst du dich jetzt besser, da du weißt, dass er hat eine berechtige Entschuldigung dafür hat, dich um deinen Morgen gebracht zu haben?

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Wodurch werden wir gerechtfertigt vor Gott?

Seit einigen Wochen folge ich dem Papst. Auf twitter. Weil ich einfach mal wissen will, was er so twittert. Twittern lässt, meine ich. Und so stieß ich auf diesen Tweet von ihm:

Ich fragte mich zunächst mal, was eine „Heilige Pforte“ ist. Aus der Bibel kannte ich das noch nicht. Also öffnete ich die Antworten auf diesen Tweet und fand:

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Ändere deine Worte und du änderst dein Leben

Den folgenden Beitrag habe ich bei Michael Hyatt gefunden. Er schreibt darüber, wie Worte nicht nur dein Wesen, sondern auch deine Umwelt verändern können. Lies selbst!

Wie eine Veränderung deiner Worte deine Einstellung sofort verändern kann

In vergangenen Jahr habe ich gemerkt, wie meine Wortwahl meine Einstellung beeinflusst. Worte haben Macht. Sie beeinflussen natürlich auch andere, aber sie können auch eine Wirkung auf uns haben.

Ein Beispiel: Vor mehreren Wochen fuhr ich gerade zu einer Konferenz, als ein Freund mich anrief und fragte, wohin ich gehe. „Ich fahre nach San José. Ich muss da bei einer Versammlung sprechen.“ Ich sagte es mit einem leicht resignierten und müden Ton. Als ich aufgelegt hatte, traf es mich dann. Ich muss nicht sprechen. Ich darf sprechen!
Das hat meine Einstellung sofort geändert.

Wie viele Leute würden das gerne tun ohne dafür etwas zu bekommen­ oder für so eine Gelegenheit sogar zahlen. Und ich werde dafür bezahlt!

Der erste Ausdruck („Ich muss das machen“) ist die Sprache der Pflicht. Nichts ist falsch daran – Ich stehe zu Verantwortung. Aber zu oft sagen wir das mit einem Seufzer, als wäre es eine Strafe; oder als wir wären das Opfer.

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